Die Innovationsregion unterstützt das Digital Hub Heilbronn-Franken

Juli 2019

Heilbronn-Franken: Connected, kurz hfcon, unter diesem Namen startet das vom Land getragene Projekt zur Förderung der Digitalisierung und des Technologietransfers im ländlichen Raum in der Region durch. Zuständig ist hfcon im Rahmen der Digital-Hub-Initiative des Landes für die gesamte Region - verschiedene Einrichtungen von der IHK über die Hochschule und die Förderfirma WHF versammelten sich hinter dem gemeinsamen Projekt. Wichtige Vorarbeit hierzu hat die Innovationsregion geleistet. Geschäftsführer Guido Rebstock möchte einen "Hotspot für die digitale Zukunft der Region" aufbauen. Die Innovationsregion organisierte und finanzierte zum Start des hfcon eine Seminarreihe in Zusammenarbeit mit dem renommierten Hasso-Plattner-Institut, bei der die Macher von hfcon sich mit der Innovationsmethode des Design Thinking vertraut machen sollen. Künftig, so hfcon-Geschäftsführer Thorben Heinrichs, könnten solche Seminare von hfcon angeboten werden.

Bewilligungsbescheid für Lernfabrik 4.0 in Künzelsau und Öhringen

Januar 2019

Bewilligungsbescheide in Höhe von rund 4,85 Millionen Euro an weitere 21 regionale „Lernfabriken 4.0“ übergeben

Ministerialdirektor Michael Kleiner: „Wir bringen die Lernfabriken weiter in die Fläche und schaffen damit landesweit Angebote, um die Auszubildenden optimal auf die Industrie 4.0 vorzubereiten“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat am Mittwoch, den 23. Januar, die Bewilligungsbescheide für 21 regionale „Lernfabriken 4.0“ an den beruflichen Schulen übergeben. Die Schulen erhalten insgesamt rund 4,85 Millionen Euro für Ihre Labors.

„Mit den nun bewilligten Mitteln für die Lernfabriken bringen wir die moderne Ausbildung im Bereich Industrie 4.0 nun ein weiteres gutes Stück voran. Es ist essentiell, dass die Auszubildenden optimal auf die sich verändernde Arbeitswelt rund um die Digitalisierung vorbereitet werden. Hierfür schaffen wir mit den Lernfabriken landesweit Angebote“, so Ministerialdirektor Michael Kleiner. Baden-Württemberg habe bei der digitalen Transformation eine Vorreiterrolle, die durch die neuen Lernfabriken noch weiter gestärkt werde. „Dies ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltige Fachkräftesicherung im Land“, so Kleiner weiter.

Die Vorhaben beginnen zum Teil bereits im Februar. Bis Herbst 2021 sollen sie in die entsprechenden Aus- und Weiterbildungsgänge der Schulen integriert sein. Die regionale Wirtschaft wird in diesen Prozess über Kooperationen und Sponsoring eng eingebunden.

In den Lernfabriken 4.0 lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst in Grundlagenlaboren einzelne Module aus einem industriellen Fertigungsprozess kennen. Diese Grundlagenlabore können je nach Konzept zu einem verketteten Anlagensystem zusammengeschaltet werden, das dann eine komplexe Produktionskette abbildet. Wichtige Unterrichtselemente sind unter anderem die Bereiche Automatisierung, Steuerung und Programmierung.

Weitere Informationen
Es gibt im Land bereits 16 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geförderte Lernfabriken. Die Lernfabriken 4.0 sind Labors, die im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen gleicht und Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse vermittelt. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle Produktionssteuerungssysteme verknüpft.

Die Lernfabriken sollen nicht nur der Ausbildung dienen, sondern auch regionalen Unternehmen und Hochschulen Möglichkeiten zur Information, Fortbildung und Forschung bieten. Außerdem sollen sie eine Plattform für individuelle Projekte etablieren. Die Orientierung in der Berufswahl im gewerblich-technischen Bereich und speziell der Industrie 4.0 wird mit den Lernfabriken greifbarer und visuell unterstützt.

Zielgruppe der Lernfabriken 4.0 sind Auszubildende in dualen Ausbildungsgängen der Fachbereiche Metall- und Elektrotechnik sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Technikerschulungen, Weiterbildungslehrgängen und Trainingsangeboten mittelständischer Unternehmen. Die Maßnahmen werden von den Fördervereinen der beruflichen Schulen und von Kooperationen mit Wirtschaftsorganisationen, angewandten Hochschulen und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg angeboten.

MINTec an Kindergärten begeistert Groß und Klein

November 2018

Die Anzahl der beteiligten Kindergärten an der Bildungsinitiative MINTecHohenlohe wächst von Jahr zu Jahr und die Innovationsregion Hohenlohe e.V. kommt ihrem Ziel, MINTec an möglichst vielen Kindergärten im Hohenlohekreis zu verankern, Schritt für Schritt näher. In Kooperation mit der Fachschule für Sozialpädagogik in Öhringen findet in den jeweils interessierten Kindergärten ein einjähriges Einführungskonzept statt. Insgesamt gibt es bereits 16 aktive MINTec Kindergärten in Künzelsau, Ingelfingen Niedernhall, Forchtenberg, Niederstetten, Oberrimbach und Ilshofen.

Azubis der jeweiligen Partnerfirmen gehen gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungsreise und erforschen auf spielerische Weise miteinander die spannende Welt naturwissenschaftlich-technischer Phänomene. Bei diesen MINTecWerkstätten erleben nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen immer wieder tolle Aha-Erlebnisse.

Für Erzieherinnen und Erzieher finden regelmäßig Qualifikationstage statt, bei denen sowohl der Austausch als auch die Heranführungsweise an neue Themen im Mittelpunkt stehen. Mitte November stellte das Kreismedienzentrum Hohenlohe beispielsweise verschiedene Möglichkeiten vor, wie das Forschen mit Kindern durch Medien inspiriert und begleitet werden kann. Spiegelkreisel zur Darstellung bewegter Bilder, Wärmebildkameras, digitale Lupen, Endoskopkameras, all das sind Instrumente, mit denen bereits im Kindergartenalter auf Tuchfühlung gegangen werden kann. Erzieherinnen aus 7 verschiedenen Einrichtungen nahmen an diesem Nachmittag neue Impulse und Anregungen mit zurück in ihren Alltag mit den Kindern.

Zweiter Bundessieger "Jugend forscht 2018" auf der Insel Mainau

Juli 2018

Die diesjährige Forschergruppe, bestehend aus Lauritz Abel und Kevin Erdmann vom technischen Gymnasium Künzelsau mit ihrem Projektbetreuer und Physiklehrer Lars Schneider von der Gewerblichen Schule Künzelsau, hat es sich verdient! Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme bei „Jugend forscht“ mit dem Projekt „Enteisung von LKW-Planen“ haben sie sich für die Teilnahme der Abschlussveranstaltung der 68. Nobelpreisträgertagung am Freitag, den 29. Juni 2018 qualifiziert. Im Rahmen des Schüler- Forschungs- und Technikzentrums Hohenlohe haben die drei ein Jahr lang an einer Beschichtung geforscht, die das Enteisen von LKW-Planen in Zukunft erleichtern wird.

Die Innovationsregion Hohenlohe e.V. fördert seit Jahren in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Jugend forscht“.

Am besagten Freitag war um 7:15 Uhr Boarding im Hafen Lindau. Mit der MS Sonnenkönigin fuhr unser Forscherteam zusammen mit Nobelpreisträgern, Nachwuchsforschern und Ministerialdirektor Ulrich Steinbach, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, zur botanisch faszinierenden Insel Mainau. Höhepunkt war, neben dem interessanten Austausch mit Wissenschaftlern, die Podiumsdiskussion im Schlossgarten, bei der es um das Thema „Wissenschaft in einer postfaktischen Welt“ ging. Gegen 16:30 Uhr wurde von der Insel Mainau Abschied genommen. Um 18:45 Uhr ist das Team nach einem einmaligen Ausflug mit vielen neuen und gerade für ihre berufliche Zukunft gewinnbringenden Eindrücken in Lindau zurückgekommen.

https://www.jugend-forscht.de/projektdatenbank/enteisung-von-lkw-planen.html

Besuch von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

28.09.2017

Die Wirtschaftsministerin hat im Rahmen ihres Kreisbesuches auch die Innovationsregion Hohenlohe e.V. besucht. Vorsitzender Thomas Philippiak und Geschäftsführer Guido Rebstock stellten der Ministerin die vielfältigen Aktivitäten des Netzwerkes vor. Großes Interesse bei der Ministerin weckten dabei die Projekte zur frühkindlichen Bildung im Hohenlohekreis.

Wechsel im Vorstand der Innovationsregion Hohenlohe e.V.

04.05.2017

In der Mitgliederversammlung am 4. Mai 2017 hat der Verein einen beinahe komplett neuen Vorstand gewählt. Lediglich der 1. Vorsitzende Thomas Philippiak bleibt für weitere zwei Jahre im Amt.
Mit Gerhard Hettinger als stellvertretendem Vorsitzenden und Werner Gassert als Schatzmeister, verabschiedeten sich zwei der Gründungsmitglieder der im Oktober 2000 gegründeten Innovationsregion Kocher & Jagst e.V. aus dem Vorstand. Auch Geschäftsführer Kurt Finkenberger, der die Geschicke der IR seit 12 Jahren leitete, ging zum 31.05.2017 in den wohlverdienten Ruhestand. Einstimmig in den Vorstand gewählt wurden Herr Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth, Mitglied der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, Präsident der IHK Heilbronn-Franken, Vizepräsident des BWIHK) als stellvertretender Vorsitzender, Herr Bernd Kaufmann (Vorstandsvorsitzender der SPK Hohenlohekreis) als Schatzmeister und Herr Guido Rebstock, der seit 01.06.2017 seine Arbeit als Geschäftsführer aufgenommen hat.
Um die bevorstehenden Herausforderungen der Innovationsregion, v.a. auch im Bereich Industrie 4.0 und den anstehenden Veränderungen im Berufsschulwesen gut und effektiv angehen zu können, wurde der Vorstand der Innovationsregion von vier auf sechs Personen erweitert und zwar durch Herrn Norbert Schuster (Vorstand Technik ZIEHL-ABEGG SE) als Vorstand Technik und Herrn Prof. Dr. Elmar Zeitler (Geschäftsführer KRIWAN Testzentrum GmbH & Co. KG) als Vorstand Innovation.

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